Das Layout-Programm Adobe InDesign kann mit Skripten um eigene Funktionen erweitert werden. Diese decken viele Anwendungsfelder ab. Signifikant sind meist die Automation von Routineaufgaben oder das Generieren von Seitenelementen. Dieses Use Case hilft beim Einstieg und in der Vertiefung der Anwendung. Es bietet zudem die Möglichkeit, Skripte durch die Scripting Workgroup des Grafischen Forum Zürich umsetzen zu lassen.

Rechtliche Hinweise:

Für die Arbeit mit Skripten in Adobe InDesign wird eine gültige und rechtlich korrekte Lizenzierung vorausgesetzt. Wir distanzieren uns nachdrücklich von unlauteren Praktiken die nicht den Adobe Lizenzvereinbarungen entsprechen!

Öffentliche, freie Dokumentation

Hilfe, wo fange ich an? Der Einstieg ins Verfassen von Skripten ist oft schwer – vor allem wenn der/die Lesende keine Programmiererfahrung mitbringt. Das Grafische Forum Zürich hat deshalb die Dokumentation zu seinem Adobe InDesign Kurs uneingeschränkt unter MIT Lizenz veröffentlicht . Die Texte sind so verfasst, dass sich Lesende einen ersten Überblick verschaffen können – ohne dass zuerst der Kurs besucht oder Fachbücher gekauft werden müssen. Für etwas fortgeschrittene Anwender oder Kursbesucher kann die Dokumentation auch als Referenz dienen. Im zweiten Teil enthält sie viele praktische Beispiele, die eins zu eins in eigene Skripte kopiert werden können.

Das Verfassen von Skripten ist nicht jedermanns Sache. Sollte sich der/die Lesende entscheiden, dass dies auf ihn/sie zutrifft, kann er/sie bei Bedarf Skripte durch das GFZ schreiben lassen. Weiterführende Informationen duzu finden sie im Abschnitt Skripte verfassen lassen weiter unten.

GFZ Kurs Adobe InDesign Scripting

In Zusammenarbeit mit der Berufsschule für Gestaltung Zürich führt das GFZ 1–2 Mal pro Jahr einen Kurs durch. Die Teilnehmenden lernen in einer Mischung aus Theorie und Praxis, wie Skripte erstellt oder angepasst werden können und wo sie bei Problemstellungen Hilfe finden. Das Kursprogramm ist in fünf wesentliche Themenbereiche unterteilt:

  • Zusammenhänge und Aufbau von Skripten in Adobe InDesign
  • Grundlagen der Programmierung (speziell auf den Kontext von «Adobe InDesign Scripting» angepasst)
  • Arbeiten mit Programmcodes von anderen Entwicklern
  • Arbeiten mit Datenströmen (Datenbank-Exporte, XML, XSLT, XPath)
  • Eigene Skripte schreiben und anwenden

GFZ Mitglieder erhalten ein Cashback ca. 30% auf den Kurspreis. Nichtmitglieder, die sich im Kurs für eine zweijährige GFZ Mitgliedschaft anmelden, können ebenfalls von dieser Reduktion profitieren. Für die GFZ Mitgliedschaft gelten die Statuten des Vereins.

Nächster Kurs: Voraussichtlich Herbstsemester 2018

Skripte verfassen lassen

Die Scripting Workgroup des Grafischen Forums Zürich verfasst Skripte für Mitglieder und Nichtmitglieder. Sie besteht aus ausgewiesenen Fachpersonen mit breiter Praxis. Beim Verfassen von Skripten wird zwischen zeitkritischen und nicht zeitkritischen Skripten unterschieden.

Das Modell zeitkritische Skripte ist für GFZ-Mitglieder und für Nichtmitglieder verfügbar. Nicht zeitkritische Skripte können nur von GFZ-Mitgliedern beansprucht werden. Nichtmitglieder können von den Konditionen für Mitglieder profitieren, wenn sie sich für eine GFZ-Mitgliedschaft von mindesten 24 Monaten entscheiden. Nicht zeitkritische Skripte müssen einen einmaligen Charakter aufweisen. Sie werden von den Mitgliedern der Scripting Workgroup in der Freizeit oder während der Arbeitszeit erstellt. Die zeitkritischen Skripte werden ausschliesslich während der Arbeitszeit erstellt.

Die Unterscheidung von zeitkritisch und nicht zeitkritisch ist ein Versuch, Skripte sehr günstig anzubieten. Sie resultiert aus der Absicht, das Thema zu attraktiven Konditionen in Unternehmen zu bringen. Skripte können ressourcenintensive Prozesse vereinfachen und Kosten senken, was im eng kalkulierten Umfeld der Medienbranche helfen kann. Ein typisches, nicht zeitkritisches Skript, wird langfristig geplant. Für die Umsetzung steht ein Vielfaches der sonst üblichen Zeit zur Verfügung. Dies ermöglicht eine Umsetzung in der Freizeit oder in «toten Zeiten» im Arbeitsalltag. Im Gegenzug wird ein sehr niedriger Stundensatz verrechnet. Zum Beispiel: eine Druckerei benötigt ein Skript für einen jährlich wiederkehrenden Geschäftsbericht. Die Umsetzung beansprucht ca. 40 Stunden. Das Unternehmen erteilt den Auftrag im Februar und erhält das Skript im Oktober geliefert.

Anfragen durch Auftraggeber werden als internes E-Mail an alle Mitglieder der Scripting Workgroup weitergegeben. Nur Mitglieder der Scripting Workgroup des GFZ haben Zugang zu dieser Ausschreibung. Angebote können in der Regel innert sieben Tagen beim GFZ eingereicht werden. Diese Frist gilt gleichermassen für zeitkritische und nicht zeitkritische Skripte. Nach Ablauf der Frist werden die gesammelten Offerten an den Auftraggeber weitergegeben. Sobald sich dieser für ein Angebot entschieden hat, kann der Kontakt zwischen dem Auftraggeber und dem Mitglied der Scripting Workgroup hergestellt werden. In der Regel können GFZ-Mitglieder von beachtlichen Vorzugskonditionen auf Stundensätze profitieren.

Die Rahmenbedingungen über die Zusammenarbeit der Mitglieder der Scripting Workgroup, des Auftraggebers und die Position des GFZ in diesem Prozess werden in einer Vereinbarung definiert. Alle Mitglieder der Scripting Workgroup unterstehen und unterzeichnen diese bei ihrem Eintritt. Das GFZ ist ausschliesslich Vermittlungsplattform. Es hat keinen Einfluss und keinen Anteil am Auftragsverhältnis. Eine detaillierte Übersicht zu den beschriebenen Rahmenbedingungen erhalten sie mit der «Richtlinie über die Zusammenarbeit zwischen GFZ und dem Mitglied der Scripting Workgroup».

Interessiert? Ein Vorhaben geplant? Fragen? Melden sie sich bei uns unter +41 44 380 53 10 oder info@gfz.ch.